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In ihren dekonstruierten Songs verbindet die Montrealer Musikerin und Produzentin Kee Avil Gitarre, Gesang und elektronische Produktion mit Avant-Pop, Glitch und experimentellem Folk. 2022 veröffentlichte sie ihr Debütalbum Crease, 2024 folgte ihr zweites Album Spine. Spätestens mit Spine etablierte sich Kee Avil als eigenständige Stimme im Bereich des experimentellen Songwritings, die Erinnerungen weckt an PJ Harvey und Eartheater, an SOPHIE und Lucretia Dalt, an Juliana Molina, die auf Autechre trifft.
Davon, dass Kee Avil ihre Musik als Gesamtkunstwerk versteht, zeugen unter anderem Nominierungen für das beste Album-Artwork bei den Juno Awards und visuelle Komponenten der Liveauftritte, die von der Digitalkünstlerin Myriam Bleau gestaltet werden. Deren visuelle Arbeiten für das Album Crease waren unter anderem im Filmprogramm des Wavelength Festivals und des Supersonic Festivals zu sehen. Kee Avil tourte ausgiebig und trat bei der Ruhrtriennale, Le Guess Who?, A L’Arme, UH Fest, A Colossal Weekend, Sled Island, Wine Nat White Heat, dem Guelph Jazz Festival, dem Vancouver Jazz Festival, dem Tone Festival, FME, Pop Montreal und Pique auf sowie als Vorband für Künstler wie Godspeed You! Black Emperor, Xiu Xiu, SUUNS und Big|Brave.
Mit Vapor erscheint 2026 das dritte Album von Kee Avil beim New Yorker Label NNA Tapes. Vapor spielt mit der Idee, dass kreative Inspiration oft wie Dunst erscheint. Sie taucht auf und verflüchtigt sich schnell wieder. Aus diesem Grund hat Kee AvilVapor als dekonstruiertes Album konzipiert: Die Songs werden im Laufe des Jahres nach und nach veröffentlicht - als eine Art akustisches Tagebuch, bei dem jeder Song einen eingefrorenen Moment in der Zeit widerspiegelt.
„Zutiefst intim und intensiv beunruhigend … wie eine außerirdische Lebensform, die ihre Kiefermuskeln spielen lässt“ Uncut
„Kee Avils skelettartige Grooves treffen mit einer drängenden Intimität“ The Wire
„Spine brodelt und schlendert kurz vor dem Ausbruch. Die Klänge winden sich wie gepresstes Gel.“ The Quietus