Was an Empfindsamkeit bleibt - In Kooperation mit DOXS RUHR
13.10.2026, 20:00h
Wichtig: Die Veranstaltungen in der BASTION finden bei freiem Eintritt statt und sind öffentlich. Um an dieser Veranstaltung teilnehmen zu können, müsst ihr euch im Vorfeld verbindlich anmelden. Kommt also bitte nicht einfach vorbei, sondern schickt uns eine Nachricht per Mail, bzw. ruft uns unter 0234 - 911 77 90 an.
Deutschland, 2026
Regie: Daniela Magnani Hüller
In Kooperation mit DOXS RUHR.
Vierzehn Jahre nachdem die Filmemacherin den versuchten Femizid eines Mitschülers überlebt hat, kehrt sie zu den prägenden Momenten und Menschen von damals zurück. Es sind Erinnerungen voller Wärme und Zuversicht, aber auch von Kälte und Brutalität.
In einer fragmentarischen, selbstreflexiven Erzählform nähert sie sich dem Erlebten erneut an und begegnet den Personen, die in den drei Jahren um die Tat für sie eine wichtige Rolle spielten: einer Lehrerin, einer ehemaligen Mitschülerin, einem Arzt, einem Staatsanwalt, einer Kommissarin, ihrer Halbschwester und einer Freundin in Brasilien. In den Gesprächen sucht sie nach deren Erinnerungen an die damaligen Situationen – und nach Antworten auf die Fragen, die sie all die Jahre begleitet haben. Die Reise führt sie von München bis nach Rio de Janeiro.
Was an Empfindsamkeit bleibt ist ein Film über Nähe, Aufmerksamkeit und individuelle Verantwortung. Er glaubt daran, dass es möglich ist, trotz erlebter Gewalt ohne Verbitterung weiterzuleben – aber mit einer angemessenen und vielleicht auch notwendigen Wut.
Über Daniela Magnani Hüller: Die deutsch-brasilianische Filmemacherin Daniela Magnani Hüller wurde 1995 in München geboren. Sie absolvierte ein B.A.-Studium Medien und Kommunikation in Passau und studiert seit 2019 Dokumentarfilmregie an der HFF München. Ihre Kurzfilme als Autorin, Regisseurin und Editorin wurden unter anderem auf den Internationalen Hofer Filmtagen und dem In The Palace International Short Film Festival gezeigt. 2023 erhielt Daniela das Deutschlandstipendium und gewann den DOK.Talent Award beim DOK.fest München für den Pitch ihres Debütprojektes. Was an Empfindsamkeit bleibt feierte auf der Berlinale 2026 Weltpremiere.